Schiermeier eine über 100jährige Geschichte von
1907 - 2012
Nach einer Chronik aus dem Jahre 1904 wurden in Osnabrück 33 Motorfahrzeuge registriert. Drei Jahre später am
19. Oktober 1907
gründet Fritz Schiermeier eine Automobil-Handelsfirma.
Am 21. Oktober 1907 schließt er seinen ersten Händler-Vertrag mit der Firma Adam Opel AG
und übernimmt die Vertretung für den Nordwestdeutschen Raum.
1911 Fritz Schiermeier erwirbt das Geschäftshaus Schillerstraße 28 und erweitert es für
seine Zwecke. Ein Verkaufsraum wird eingerichtet, und in der Reparaturhalle sind
bereits 6 Monteure beschäftigt. Mehr als 20 Wagen werden abgesetzt.
1914 Die stetige Aufwärtsentwicklung wird durch den 1. Weltkrieg jäh unterbrochen.
Bis zum Ausbruch des Krieges wurden schon 126 Kraftfahrzeuge ausgeliefert.
Fritz Schiermeier kehrt erst 1918 aus dem Felde zurück, aber nach
Kriegsende geht es nur langsam wieder voran.
1923 In Erwartung steigender Bedeutung des Automobils errichtet Fritz Schiermeier
an der Dammstraße eine großzügige Reparaturhalle und Garagen.
1924 Mit dem Erscheinen des Opel-Laubfrosch - dem ersten am Fließband gefertigten
Fahrzeug in Deutschland - setzt eine lebhafte Aufwärtsentwicklung der
Motorisierung ein. Bereits 1925 werden 158 Opel von der Firma verkauft.
37 Mitarbeiter finden in dem Unternehmen Arbeit.
1932 Das 25jährige Geschäftsjubiläum während der Weltwirtschaftskrise gibt keinen
Anlaß zu besonderem Optimismus. Doch die Firma übersteht auch diese
schweren Zeiten und kann bereits 1934 nach Fortfall der Automobilsteuer
wieder 458 Opel-Fahrzeuge im Osnabrücker Gebiet absetzen.
1939 Die auf über 80 Mitarbeiter angewachsene Belegschaft wird durch Einberufung
bei Ausbruch des Krieges auf fast die Hälfte vermindert. Gleichzeitig muß sich
der Betrieb auf Dienstleistungen für die Wehrmacht umstellen.
1944 Sämtliche Betriebsstätten an der Dammstraße und Schillerstraße fallen den
Bomben zum Opfer.
1945 Aus den bezogenen Ausweichräumen weist die die Besatzungsmacht den Betrieb
aus. Mit den primitivsten Mitteln wird mit dem Wiederaufbau in der zerstörten
Dammstraße begonnen.
1957 Dem Gründer und Seniorchef Fritz Schiermeier ist es noch vergönnt, in dem
soeben neu geschaffenen Kundendienstbetrieb an der Frankenstraße das
50jährige Jubiläum seiner Firma zu feiern. Für seine besonderen Verdienste um
das Kraftfahrzeugwesen wir Ihm vom Regierungspräsidenten das
Bundesverdienstkreuz verliehen.
Im gleichen Jahr wird auch der Verkaufspavillon am Berliner Platz errichtet.
1958 Nach dem Tode von Fritz Schiermeier führt sein Schwiegersohn, Karl Knüppe,
der bereits seit 1938 neben dem Seniorchef in der Geschäftsleitung tätig war,
das Unternehmen weiter.
1964 Karl Knüppe errichtet auf der damals noch "grünen Wiese" an der
Pagenstecherstraße auf einem 25.000 qm großen Gelände einen komplett
neuen Betrieb und legt damit den Grundstein für die weitere uneingeschränkte
Bedeutung der Firma. Annähernd 180 Mitarbeiter werden beschäftigt und
jährlich bis zu 3000 Opel- Neufahrzeuge im Großhandelsgebiet abgesetzt.
1966 Die Adam Opel AG löst bundesweit Ihre Großhandelsorganisation auf.
Zehn Händler, mit denen z.T. 30 bis 40jährige Partnerschaft besteht, werden
selbständige Vertragshändler.
1968 In der Pagenstecherstraße wird ein neuer attraktiver Anziehungspunkt mit der
Eröffnung des Auto-Super-Marktes, der ersten Gebrauchtwagen-Ausstellungshalle
im Großraum Osnabrück geschaffen.
1971 Ein erneuter Verkaufsraum-Neubau schließt sich an. Die Ausstellungshallen
werden durch eine Großzügige Neuwagenhalle auf 4000qm erweitert.
1973 Plötzlich und unerwartet wird Karl Knüppe in seinem 64.sten Lebensjahr mitten
aus seinem erfolgreichen Schaffen herausgerissen.
Seitdem führt sein Sohn Friedhelm Knüppe das Familienunternehmen in dritter
Generation.
1976 Installation der ersten EDV-Anlage.
Schiermeier ist unter den ersten 10 Händlern in der Opel-Organisation, die das
soeben neu eingeführte EDV-System im Hause in Betrieb nimmt.
Das ermöglicht eine wesentlich bessere Organisation und schnellere
Arbeitsabwicklung in allen Bereichen der Verwaltung.
1982 75jähriges Firmenjubiläum.
In seiner Firmengeschichte hat Fa. Schiermeier bis dahin über 60.000 neue Opel
in Osnabrück ausgeliefert.
1988 Mit der Auflösung des Betriebes in der Frankenstraße und Integrierung dieser
Mitarbeiter an der Pagenstecherstraße sowie Änderung der Kunden-Bedienung
im Service, wird ein umfangreicher Erweiterungsbau notwendig.
Abbruch der Lackiererei und Errichtung einer Neuwagen-Ausstellungshalle mit
integrierten Verkäufer-Büros und Auslieferungszone. Großzügiges
Kundenzentrum, Errichtung einer 4spurigen Direktannahme mit umfangreichen
Testmöglichkeiten.
Neubau des Sozialtraktes mit zusätzlichen Service-Testständen.
1995 123 Mitarbeiter sind im Hause Schiermeier beschäftigt. Es werden ca. 3000
Neuwagen und Gebrauchtwagen abgeliefert.
1996 Im April 1996 tritt der Sohn von Friedhelm Knüppe, Knut Knüppe,
in das Unternehmen ein. Der Betrieb wird nun in der dritten und vierten
Generation geführt.
1997 Am 28. April dieses Jahres öffnete die neue Filiale in Bramsche. Ein nach neusten
Erkenntnissen, hinsichtlich technischer und umweltspezifischer Kriterien,
erbautes Autohaus, das in Bezug auf Kundennähe, Service und Effizienz in der
Auftragsabwicklung keine Wünsche offen läßt.
Ein modernes Autohaus in dem sich wirklich alles um den Kunden dreht, mit der
Sicherheit, auf ein 90ig- jährigen Erfahrungsschatz "Rund um´s Auto"
zurückgreifen zu können.
Diese Kompetenz hat der Bramscher Bürger jetzt direkt vor Ort in den
Meyers Tannen 9.
1999 Am 01.07.1999 wird die Firma Stockmann & Rieke in Rheine mit 34 Mitarbeitern
übernommen.
Firmierung: Schiermeier Autohaus Rheine GmbH & Co.KG.
Der Betrieb wird nach den Richtlinien der Adam Opel AG neu gestaltet.
2000 Am 01.07.2000 wird die Firma Autohaus Aasee in Ibbenbüren mit 20 Mitarbeitern
übernommen.
Firmierung: Schiermeier Autohaus Ibbenbüren GmbH.
2004 Neue Fahrzeugmarken erhalten Einzug:
Gründung der Autoforum Italia GmbH & Co. KG, mit den Marken Fiat, Alfa Romeo
und Fiat Transporter. Großer Umbau der Betriebsgebäude.
2005 Abriss des alten Gebrauchtwagengebäudes und Beginn
des Neubau eines Gebrauchtwagenmarktes.
2007 ab Juni 2007 erhält das Autohaus Schiermeier den Servicevertrag für die Marke
Chevrolet.
Am 19. Oktober 2007 feiert die Firma Schiermeier 100jähriges Jubiläum.
Das Jubiläum wird am 21. Oktober mit einer großen Zeitreise durch die
Jahrzehnte mit geladenen Gästen und der Kundschaft der Firma Schiermeier
gefeiert.
2008 Fertigstellung des Umbaus der Filiale in Ibbenbüren
2009 Der Markenstamm der Firma Schiermeier Ibbenbüren wird mit Fiat und
Fiat Transporter erweitert.
2010 Nach 4 erfolgreichen Jahrzehnten zieht sich Friedhelm Knüppe am 01.07.2010
aus der Geschäftsleitung zurück. Fortan führt sein Sohn Knut Knüppe die
Geschicke des Autohauses weiter.
Der Servicevertrag für die Marke Chevrolet wird in einen Händlervertrag
umgewandelt, jetzt können neben den Werkstattleistungen auch Neufahrzeuge
der Marke Chevrolet vermarktet werden.
2011 Am 01.03.2011 erhält eine weitere Marke Einzug in die Schiermeier Gruppe.
Der Betrieb in Rheine wird mit einem Händlervertrag für die Marke Ford
ausgestattet.
2012 Zum 01.01.2012 wird der Händlervertrag für Chevrolet erweitert, von nun an
werden am Verkaufsstandort Osnabrück auch Chevrolet Camaro zum Kauf
angeboten.